Figln am Obernberger Tribulaun 2.780 m.ü.d.M

Gestern war ich mit meiner Tochter am Obernberger See und die ist da raufgeschnurlt, dass es nur so krachte; die Motivation war wahrscheinlich, der Hitze entfliehen um sich abzukühlen……

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und das bei 13Grad Wassertemperatur!!! brrrr…..

Ich sah dort zwei Bergsteiger mit Figel und quatschte sie natürlich gleich an. Und da die Bedingungen anscheinend gut sind, dachte ich mir, nix wie hoch. Ein kurzer Anruf und der Halltaler und ich waren schon unterwegs.

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Wir starteten zwar relativ früh, doch es war schon ziemlich heiß.

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Das Paradies vor der Haustüre!!

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In den Latschenfeldern war es auch nicht besser; die Sonne brannte erbarmungslos runter und man schaffte es kaum, das Rausgeschwitzte mit trinken auszugleichen.

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Da ist so ein Schneefeld gleich mal angenehmer!!

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Und wie man sich richtig erfrischt,

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das macht uns der Halltaler vor!! :-)

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Die letzten paar Meter zum Gipfel…

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Und schon sind wir da. 2h30min für 1300hm, da kann man nicht meckern.

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Und da ich schuld für diese Plagerei war, habe ich natürlich eine Wiedergutmachung dabei:

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Obernberger Tribulaun (23)

Wir genossen noch ein paar Minuten die Sonne und traten dann den Retourweg an.

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Sind schon geil aufs Fiegeln!!

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Und los…..

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Es geht echt noch ganz gut!

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Kurze Pause, denn es geht in die “Haxn”

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Und an manchen Stellen wird’s ziemlich schmal.

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Diese Tour ist ideal zum Fiegeln. Freu mich schon auf nächstes Jahr; Hr. Präse, da bist du dabei!!

 

 

Seebergspitze 2.085 m.ü.d.M – Seekarspitze 2.053 m.ü.d.M beim Achensee

Das Wetter ist heute mal nicht ganz koscha und deshalb kam der Wunsch vom Halltaler gerade richtig zum Achensee zu fahren, denn diese Tour wollte er schon seit geraumer Zeit angehen. Und heute ist es soweit. Wir stellten das Auto beim kostenpflichtigen Parkplatz ab 01

und gingen den beschilderten Weg nach. Der Weg war die ersten paar Minuten etwas flacher,

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steilte dann aber ziemlich auf. Und so gewannen wir auch schnell Höhenmeter. Der Ausblick und die Landschaft hier ist echt total schön.

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Speziell bei so einem Wetter; normaler weise ist das hier ein Trampelpfad, trauen sich nicht so viele vor die Haustüre.

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Na Hallöchen, wer bist denn du… ;-)

Wir haben heute einen guten Lauf und sind zügig unterwegs.

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Und so erreichten wir nach 1100Hm und 1Std 40min die Seebergspitze. Wir aßen nur schnell einen Müsliriegel und gingen dann gleich weiter zum nächsten Gipfel.

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Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man am Ende des Grates das Gipfelkreuz von der Seekarspirtze. Unser nächstes Ziel.

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Einige Stellen sind ziemlich ausgesetzt und erfordern Trittsicherheit.

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Man geht immer den Grat entlang, mal etwas rauf, mal etwas runter….

und so erreicht man nach weiteren 250Hm den Gipfel.

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Wir brauchten ca. 40min. Doch was macht denn der Halltaler da???

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Er hat ein neues Spielzeug entdeckt: ein app  das uns anzeigt, wo wir sind und in welche Richtung wir schauen….. ich weiß nicht warum, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass uns das app irgendwann aus der Patsche hilft. ;-)

Der Abstieg führte uns über die Seekaralm wieder zum Achensee und gingen über den Gaisalmsteig zurück nach Pertisau.

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Werde bestimmt wieder in diese Gegend kommen, gefällt mir hier!

Gilfert über Loassattel 2.506 m.ü.d.M

Was gibt es schöneres, als nach einem stressigen Tag sich noch die Füße zu vertreten. Und dafür eignet sich der Gilfert super; ein echt schöner Berg, der uns bis jetzt immer ein besonderes Naturschauspiel bot. Wir starteten um 19:00 Uhr und gingen bei angenehmen Sonnenschein los.

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Doch die Realität holte uns ein, trotz der sommerlichen Temperaturen lag noch recht viel Schnee.

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Macht aber nichts, daran sind wir ja gewöhnt. Doch das spuren im durchgeweichten Schnee ist ganz schön ansträngend, deshalb lösten wir uns immer wieder mal ab.

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Wie schon gesagt, der Schnee war sehr aufgeweicht und man sank immer wieder mal ein,

mal mehr, mal weniger

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und das kann ganz schön gefährlich sein! Heikle Stellen markierten wir für den Retourweg.

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Der Sahara-Sand machte heute das Licht besonders schön!

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Die letzten paar Meter…

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Wer den Gilfert vom Sommer her kennt, der weiß, wie viel Schnee da liegt.

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Geschafft, für 850Hm brauchten wir 1h40min. Ohne Schnee geht’s a bissi schneller :-)

Aber es soll ja kein Wettrennen sein!!

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Der Abstieg durch den Schnee machte richtig Spaß!!!

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Immer wieder eine schöne Tour!!

Skitour zum Gaiskogel 2.820 m.ü.d.M

Da endlich mal wieder halbwegs brauchbares Wetter vorausgesagt wurde, denn es regnete und schneite die letzten 473 Tage durchgehend, entschieden der Halltaler und ich eine Skitour zu machen, wahrscheinlich unsere Abschlusstour. Unser Präsident gab uns den Tipp ins Kühtai zu fahren und auf den Gaiskogel zu gehen. Wie sich herausstellte, eine kurze, aber lohnende Panoramatour!!

Danke Präsi!! :-)

Direkt vor dem Auto konnten wir in unsere Tourenski steigen

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und gingen in gemütlicher Steigung

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der Piste entlang Richtung Drei-Seenhütte.

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Das Ziel immer vor Augen gingen wir so schön gemütlich dahin…

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Der Frühling ist schon in Anmarsch, und das sieht man auch bei den Lawinen, die an den Hängen abgehen.

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Unter mir ist im Sommer der Obere Plenderlesee.

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Den lassen wir rechts liegen und gehen bis zum Talschluss. Dort steilt dann eine Rinne etwas auf, die uns auf die Gaiskogelscharte führt.

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Auf der Scharte angekommen gingen wir noch ein paar Meter mit den Tourenski und machten dann Skidepot.

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Die letzten Meter….

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Wer hier wohl gespurt hat….????

Das waren bestimmt schlanke Beine!!

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Nach 1h20min und 820hm waren wir am Gipfel. Die Sonne schien, kein Wind, es war einfach phantastisch!!

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Wir blieben ein bisschen und genossen die Sonne. Doch da die  Sonne so richtig runterheizte, entschlossen wir uns aufzubrechen, nicht dass wir noch “an Gatsch” bekommen.

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Rauf auf die Bretter und los ging der Spaß…

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Im oberen Teil war der Schnee etwas brüchig, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch!!

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Könnt Ihr das Grinsen sehen???

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Einfach nur geil!!

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Bis hierher konnte man fahren:

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und das am 18. Mai, unglaublich oder??

Nochmals Danke für den Tipp Hr. Präse, schade dass Du nicht dabei warst!

Gute Besserung!!!

Über das Morgenköpfl 2.215 m.ü.d.M zum Morgenkogel 2.607 m.ü.d.M

Das Wetter war heute keineswegs perfekt; in tieferen Lagen regnete es, oben schneite es. Da dem Halltaler und mir der Schnee lieber ist, schnappten wir unsere Schneeschuhe und schon waren wir am Ausgangspunkt: Oberellbögen beim Parkplatz.

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Zuerst gingen wir Richtung Arztaler Alm, jedoch nach 10min erinnerte sich der Halltaler, dass wir in die entgegengesetzte Richtung gehen mussten (kann ja mal passieren). Das taten wir dann auch.

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Nach 20min wurde uns an diesem Punkt hier klar, das kann auch nicht der Weg sein…

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Wir kehrten ein drittes Mal zum Parkplatz zurück und gingen für 10min die Asphaltstraße talauswärts, bogen dann rechts in einen Forstweg ein und dank der Mountainbikespuren kamen wir an eine Lichtung,

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die in der Tourenbeschreibung stand. Viel findet man nicht im Netz.

Man quert drei Mal die Forststraße, geht dann die Straße abwärts auf 1730M.ü.d.M. und nimmt dann rechter Hand diesen Weg:

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Habe mich selten über ein Schild so gefreut, wie über dieses! Das Einzigste übrigens auf der gesamten Tour!! Stellt euch vor, man würde daran vorbeigehen….

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So wie wir einen Steig gefunden hatten, so schnell war dieser auch wieder weg. Wir gingen meistens unserem Bauchgefühl nach und

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das hatte Recht. Als uns die Nebeldecke freigab,

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fiel uns ein Stein vom Herzen!!

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Wir sind Gold-Richtig: das Morgenköpfl.

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Die letzten Meter…

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Inklusive unserer Verhauer brauchten wir für die 1050hm 2Std 15min. Ein schnelles Foto und weiter ging´s.

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Die letzten Meter zogen sich, es ist ganz schön anstrengend mit den Dingern… :-)

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1Std 10min später und insgesamt 1500hm standen wir dann am Gipfel, ein schöner Gipfel!! Eine kurze Stärkung und weiter ging´s.

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Wenn man genau hinschaut, kann man auch bei unserer Abstiegsvariante einen Weg erkennen: :-)

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Und hier auch:

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Abrakadabra….

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Unser Motto: Verlasse nie den Weg!!

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Die ersten Vorboten des Sommers

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Das letzte Stück gingen wir die Forststraße zurück. Die hat uns das vierte und letzte Mal an diesem Tag zum Auto gebracht.

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Das war eine echt schöne Tour und ein verdienter Gipfel!

Donnersttagnachderarbeit auf den Thauerer Zunterkopf 1.918 m.ü.d.M

Da wir nun unsere Tourenski mit den Bergschuhen getauscht haben, wird unser Abendprogramm wieder etwas bunter. Wir waren zwar schon ein paar mal auf diesen Gipfel, aber es ist einfach wunderschön da! :-) Und meine Lieblingstiere begleiten uns auch immer auf dieser Tour!

 Weg zum Thauerer Zunterkopf

Hast du sie gesehen?? ;°)

Thaurer Zunterkopf

Wir waren in einer Stunde auf der Thaurer Alm. Ein uns noch unbekannter Weg führte direkt zur Alm…..wir glaubten, wir hätten uns verlaufen. Doch so etwas könnte uns nie passieren… :-)

Thaurer Zunterkopf

Für die 1050 Hm brauchten wir 1,5 Std. Wir sind echt im Paradies, nach einem Arbeitstag noch so eine Kulisse genießen zu dürfen, ist ein Privileg!

Abfahrt über Gorner Gletscher durch die Schlucht nach Zermatt, Schweiz, Wallis

Das Wetter wird schlechter, und wir bereiten unsere Abfahrt vor. Was ich euch nicht vorenthalten möchte, ist die Hütte:

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Die Zimmer bieten genügend Platz, jedes davon hat 10 Betten

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Vor 6 Jahren hat man die Hütte neu erbaut, und das sieht man auch…. viel Liebe bis ins letzte Detail.

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Das Einzige was fehlt, ist ein Trockenraum für Schuhe und Felle.

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Man kann hier zwar alles abstellen, doch es ist kalt und feucht im Keller; trocken wird hier nichts. Bei schönem Wetter kann man sich ja weiterhelfen…..

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aber bei schlechtem Wetter…

Und das ist die Hauskatze, cool oder??? :-)

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Doch alles hat ein Ende, und wir müssen los.

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Die Abfahrt über den Gorner Gletscher ist sehr holprig. So fuhren wir langsam in Richtung Schlucht und dann wurde es schlagartig knackig!!

Man fuhr entlang eines Gletscherbaches, den man immer wieder queren musste, was oftmals nicht ungefährlich war.

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Von diesem Teil gibt es leider nicht viele Fotos, da wir so schnell wie möglich aus der Schlucht herauskommen wollten, da starker Steinschlag war.

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Ein kurzer Gegenanstieg brachte uns in das Skigebiet von Zermatt, wo wir auf bestens präparierten Pisten die letzten Schwünge genießen konnten.

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Ich glaube, es dauert ein paar Tage bis ich realisiert habe, dass ich dort oben stand!

Halltaler, du hast gefehlt!!!

 

Dufourspitze 4.634 m.ü.d.M, Schweiz, Wallis

Wir starteten um 6:15 Uhr

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und gingen im Westalpenstil (sehr gemütlich) los.

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Der Weg ist weit und lang. Bis zum Silbersattel, dem Skidepot, sind es 1.650hm. Ist man einmal aus der Puste, erholt man sich schwer in dieser Höhe.

Schnell gehen wäre hier oben fehl am Platz, man hätte ja keine Zeit, die Landschaft anzuschauen!! :-)

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Vorbei an den Seracs

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durch das Spaltenlabyrinth

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und hinauf zum Skidepot.

Die Ski tauscht man mit den Steigeisen, den Eispickel in der Hand und hinein in das Couloir….

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Hier muss jeder Tritt sitzen, Plankeis, vereiste Felsen, ausgerissene Fixseile….

Es sind bis zum Ausstieg am Grad 150hm.

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Die letzten Meter zum Gipfel

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Geschafft!! Der höchste Punkt der Schweiz ist erreicht, 4.634 m.ü.d.M.

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Kurz ein Gipfelfoto und schon befinden wir uns wieder im Abstieg. Der Nebel hat uns überrascht, wir haben es gar nicht mitbekommen. Binnen weniger Minuten ist die Sicht schlecht.

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Das Foto gefällt mir.. hihi :-)

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Am Silbersattel angekommen sehen wir fast gar nichts mehr. Die Sicht ist gleich null.

Wir fuhren am Seil ab, und das GPS in der Hand hat uns sicher aus der Nebelsuppe geführt. Zum Glück haben wir die Aufstiegsroute aufgezeichnet!

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Nach ca. 500hm waren wir dann aus der Nebelbank heraus, konnten uns wieder abseilen und etwas freier die Abfahrt zur Hütte genießen….

Schweiz (Wallis), Breithorn 4.164 m.ü.d.M und Monte Rosa Hütte 2.883 m.ü.d.M

Die Dufourspitze schwirrte mir schon seit längeren im Kopf herum, und gestern bot sich mir die Gelegenheit in die Schweiz zu fahren, um auf diesen schönen Gipfel zu steigen.

Wir fuhren von Innsbruck nach Herbriggen, das liegt ca. 15km vor Zermatt, brauchten bis dahin 6h30min…. und quartierten uns im Hotel Bergfreund ein. Dieses Hotel, unter der Führung von Rosi, ist echt sehr empfehlenswert, ein MUSS, wenn man als Bergsteiger in dieser Gegend ist: super Essen, freundlich und mit dem Shutteldienst geht’s nach Zermatt (der funktioniert wie ein schweizer Uhrwerk ). Man trifft nur Gleichgesinnte!

Am Freitag Morgen brachte uns Hr. Remo (Mann von Rosi ) nach Zermatt. Da das Zentrum autofrei ist, gingen wir die letzten Meter zu Fuß zur Gondel

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die uns mit Panoramaaussicht auf das Matterhorn

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zum Kleinen Matterhorn brachte. Wir fellten die Ski auf, legten die Gurte an und los ging`s

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auf meinen ersten 4.000der, dem Breithorn, das man hier im Hintergrund sieht. Eigentlich unschwierig zu gehen, aber im Hochalpinen darf man nichts unterschätzen!! 2h später standen wir am Gipfel.

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und traumhafte Hänge

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auf den Gorner Gletscher, wo wir zum dritten und letzten Mal auffellen mussten,

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um den Aufstieg zur Monte Rosa Hütte zu meistern.

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Ein paar Meter sind es noch…. wer genau hinsieht, kann die Hütte erkennen…

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und schon ist man auf der Hütte

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genießt die Sonne

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und schaut auf die Dufourspitze, die für den nächsten Tag geplant wäre….

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Abreise Jamtalhütte nach Galtür

Alles hat ein Ende, so auch unser Vereinsausflug in die Silvretta. Wir sind abfahrtsbereit….

Jamtalerhütte Abreise (6)

Wir hatten wunderschöne Tage, standen auf schönen Berggipfeln und hatten eine schöne Zeit zusammen. Das Gute ist, der nächste Ausflug kommt schneller als man denkt! :-)

Jamtalerhütte Abreise (10)

Die Abfahrt war knusprig hart, ließ sich jedoch gut fahren, jedenfalls besser als bei Gatsch, denn da müsste man noch bei abwärtsfahren schieben!

Jamtalerhütte Abreise (11)

Wo wird’s wohl nächstes Jahr hingehen?? Ich hätte da schon mal eine Idee…. Aber das ist eine andere Geschichte

 Jungs, danke für die schönen Tage!!

Hochskitour Dreiländerspitze 3.179 m.ü.d.M – Silvretta

Der vorletzte Tag und die letzte Hochtour in unserem Kurzurlaub. Dreiländerspitze wir kommen!!

Dreiländerspitze Silvretta (2)

Heute standen wir etwas später auf, wir haben ja den ganzen Tag Zeit!!

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Wir fuhren gleich wie gestern 50Hm ab und legten unsere Felle an. Ein gerissener Fellspanner wurde mit 2 Kabelbinder repariert und schon sind wir unterwegs…

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Dreiländerspitze Silvretta (6)

Wenn uns der Hr. Präse nicht darauf aufmerksam gemacht hätte, dass wir bereits gestern hier entlanggegangen sind, der Halltaler und ich hätten es kaum gemerkt! ;-)

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Die Gruppe im Hintergrund geht wohl auf die Jamspitzen.

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Traumhafte Kulisse, hier fühlen wir uns wohl!

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Am Skidepot angekommen ließen wir den Rucksack und die Ski zurück, um die letzten Höhenmeter zu Fuß zurückzulegen.

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Wir waren mit Snowlines und Pickel unterwegs; Steigeisen und ein Seil wären nicht schlecht gewesen! Vorsicht ist immer geboten!

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Halltaler, du gehörst da hin!!!

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Die letzten Meter…..

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Wie gesagt, ein Seil würde ich beim nächsten Mal schon mit nehmen. Jeder muss wissen wann für ihn Schluss ist, das macht einen guten Bergsteiger aus. So gehen der Halltaler und ich die letzten Meter alleine, und das ist gut so.

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Und wieder stehen wir auf einen Gipfel! Wir brauchten für die 1000Hm ca. 3 Std. Was für ein schönes Gefühl. Die letzten Meter ließen meinem Magen etwas kribbeln! Um so schöner ist es, wenn man dann das Gipfelkreuz erreicht!

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Keine Ahnung wie oft man das schon Fotographiert hat…

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während wir absteigen geht eine Gruppe los, kehrt aber nach 5 Min. bereits wieder um, war wohl etwas zu luftig….

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Bei der Abfahrt zogen wir bei Bilderbuchbedingungen unsere Spuren in den Schnee. Einfach geil!!

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Jaja, kaum sieht der Kurtl die Schaumkrone vom Weißbier, ist er nicht mehr zu bremsen… :-)

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Noch einmal kurz chatten :-) vor dem “letzten Abendmahl” unseres Kurzurlaubes und die vergangenen Tage Revuepassieren lassen.  Morgen geht’s wieder ab nach Hause; bin schon gespannt, wie sich die 10Km Talhatscher fahren lassen!

Hochskitour Vordere 3.178 m.ü.d.M und Hintere Jamtalspitze 3.156 m.ü.d.M – Silvretta

So muss ein Vereinsurlaub sein, schönes Wetter und Touren gehen mit Freunden! Die Hütte mit gutem Service und leckeren Essen rundet das ganze ab.

Vordere und Hintere  Jamspitze (4)

Wir fahren ca. 50Hm ab, und legen die Felle an.

Vordere und Hintere  Jamspitze (7)

“Der herrliche Ausblick hier oben lässt manchen Puls manchmal höher schlagen ;°)” was der Halltaler damit wohl gemeint hat….. ;-)

Vordere und Hintere  Jamspitze (10)

Im Hintergrund erkennt man die Jamtalhütte, es zieht sich also so dahin.

Vordere und Hintere  Jamspitze (13)

Stress haben wir ja keinen bei so einem Wetter!!

Vordere und Hintere  Jamspitze (24)

Am Ende des Tales gehen wir links, rechts werden wir morgen gehen, da geht es nämlich zur Dreiländerspitze.

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Hier machten wir eine kurze Rast und der Halltaler und ich beschlossen, da es 2 Jamspitzen gibt, das Tempo zu erhöhen und die Vordere Jamspitze mitzunehmen, die liegt quasi am Weg.

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Links die Hintere-, und rechts die Vordere Jamspitze.

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Wir ließen die Hintere Jamspitze links liegen und gingen zum Skidepot.

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Steigeisen wären hier kein Fehler gewesen, aber mit dem Pickel in der Hand und viel Vorsicht werden wir das schon schaffen!

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Vordere und Hintere  Jamspitze (78)

Ganz schön steil….

Vordere und Hintere  Jamspitze (75)

Ich bin grad in der Mitte der Rinne, der Halltaler schon am Ausstieg. Holzi hat das Bild gemacht, der ist grad am Weg mit den anderen auf die Hintere Jamspitze.

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Viel patz ist hier nicht,

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aber für ein Gipfelfoto reicht`s! Wie lange wir gebraucht haben, weiß ich nicht. Ist aber auch egal, es ist traumhaft! Lange bleiben wir nicht, wir müssen zu den anderen, die bereits den Gipfelanstieg zur Hinteren Jamspitze machen.

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Wir steigen vorsichtig wieder ab, fahren die paar Meter retour und es dauert ca. eine halbe Stunde bis wir…

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Vordere und Hintere  Jamspitze (121)

mit den anderen ein Gipfelfoto machen. Hab ich schon erwähnt, dass es hier wie im Paradies ist? :-)

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Die Vordere Jamspitze, sieht weit aus, ist es aber nicht.

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Vordere und Hintere  Jamspitze (154)

Vordere und Hintere  Jamspitze (155)

Manchmal Pulver, manchmal ein Harschdeckel, das geht in die “Haxen”. Jeder macht auf seine Art und Weiße Pause ;-)

Vordere und Hintere  Jamspitze (178)

Was will man mehr?

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Die letzten paar Meter bis zur Hütte tragen wir unsere geliebten Bretter, und was dann kommt, kannten wir schon von gestern!

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Morgen haben wir die Dreiländerspitze geplant, und da muss man sich bekanntlich stärken!

Hochskitour Augstenberg (Piz Blaisch Lunga) 3.228 m.ü.d.M – Silvretta

Den Wecker brauchten wir nicht stellen, das machten einige Vereinsmitglieder aus anatomischen Gründen!! :-)

Augstenberg Piz Blaisch Lunga (2)Ein reichhaltiges Frühstück mit Marschtee und Jausenbrot ist im Preis inbegriffen. Das ist nicht überall der Fall. Und schon ging die schöne Panoramatour auf den Augstenberg los.

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Bei traumhaftem Wetter starteten wir um ca. 07:30 direkt vor der Hütte.

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Oberhalb der Hütte ist gleich schon das erste Steilstück; eigentlich fein, so bekommt man schnell warm.

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Wir gehen Richtung Calausferner, jeder Schritt ist Wellens für die Seele.

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Die “Fuorcla Chalaus” auf 3.003 m.ü.d.M ist bei eisige Verhältnissen bestimmt eine “kleine” Schlüsselstelle. Wir hatten super Bedingungen.

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Es ist recht steil, aber die Spur ist sehr gut angelegt ….

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Holzi kurz vor dem Joch.

Augstenberg Piz Blaisch Lunga (29)Wie schon gesagt, es sind super Bedingungen und wir müssen nicht abfahren, sondern können den Hang so hoch als möglich queren.

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Was soll ich sagen, wir befinden uns in einem Wellnessgarten, den ich mit 5 Sternen  bewerten würde!

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Nach 3,5 Std. und 1100 Hm sind wir am Gipfel. Die weißen Punkte ober uns sind die einzigsten Wolken, die wir heute gesehen haben. Jaja, wenn Engel Reisen, wird sich das Wetter weißen!

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Augstenberg Piz Blaisch Lunga (39)

Geil, oder?! Wir hatten fast Pulver!!

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Gib`s einen besseren Platz für eine Pause?

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Ein kurzer Gegenanstieg von 70 Hm bis zum Joch.

Augstenberg Piz Blaisch Lunga (60)Den stecken wir locker weck.

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Hier bläst uns der Wind ganz schön um die Ohren. Die Felle verstauen wir im Rucksack. Die Sonnenterasse kommt uns immer näher. Der Radler und das Weißbier auch! :-)

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Ist das unser Präse…?!?

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Die Zeit auf der Terrasse vergeht fast gleich schnell, wie bei der Tour. Morgen ist die Jamspitze dran. Bin schu gespannt!!

Anreise auf die Jamtalhütte 2.165 m.ü.d.M – Silvretta

Ein Jahr ist vorbei und so sind wir wieder mit unserem Verein unterwegs, in ein feines, verlängertes Skitourenwochenende auf der Jamtalhütte. Holzi der Präse, Gulli, Kurti, der Halltaler und ich freuten uns schon auf das Ziel, das der Hr. Präse ausgesucht hatte.

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So wie letztes Jahr stellt Gulli seinen VW-Bus zur Verfügung und bringt uns sicher nach Galtür. Die ganze Lawinenverbauung und die Schutzdämme lassen an das schwere Unglück von 1999 erinnern.

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Es dauert nicht lange, und schon stehen wir voll motiviert auf den Brettern, um mit relativ leichtem Gepäck einen ca. 9,5 Km langen Forstweg entlang zu gehen. Seil, Sitzgurt und Karabiner ect. ließen wir zu Hause, nur Pickel und Steigeisen waren mit dabei.

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Ein kleiner Warnhinweis: Wer ohne Blasen bei der Hütte ankommen möchte, sollte die Ski und Skitourenschuhe am Rücken tragen oder sich mit dem Shuttle holen lassen. Der lange und flachen Anstieg lässt Blasen wachsen. Und egal mit wem man redet, alle hatten Sie Blasen; wir auch!!

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Nach ca. 2,5 Std. und ca. 500 Hm waren wir auf der Hütte. Kurz ins Zimmer und dann nichts wie ab zum Abendessen! Wir müssen uns ja schließlich für morgen stärken!!

Der Plan wäre: Morgen Augstenberg, Übermorgen Hintere Jamspitze, am nächsten Tag die Dreiländerspitze und am Tag danach die Abfahrt…..

Hihi freu mi schu….! ;-)

Lampsenspitze – Pülvertraum

Arbeiten wird überbewertet:

Dienstags 09:00 in Tirol, so kann´s auch aussehen !

 

Seegrube

Heute hatten wir Premiere: der Halltaler ist mit den Tourenski unterwegs zum Schartenkogel, um seine neuen Tourenschuhe zu testen, unser Hr. Präsident (Holzi) ist am Nachmittag auf die Seegrube und ich bin am späten Nachmittag auf die Seegrube, um  eine schnelle Trainingseinheit einzulegen. Hungerburg- Seegrube- Hungerburg in 1h35min. Für ein Foto war leider keine Zeit. :-(

Holzi fuhr grad mit der Bahn runter und sah mich beim aufstieg; hat er mich tatsächlich am Verreins-Shirt erkannt! :-)

Hoffentlich sind wir beim nächsten mal wieder alle zusammen unterwegs!

 

Kofel… :-)

Bin gespannt, wie lange der Kofel noch geht…..

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Die Pisten sind entweder eisig, gatschig oder löchrig….

Umrundung der Drei Zinnen über Paternsattel, 2457M.ü.d.M

Heute machte ich eine Kennenlerntour, mit 4 Zirlern, mit denen ich im April in der Schweiz unterwegs bin. Wir wollten zuerst auf die Tofana de Rozes, aber dieses Vorhaben blieb bei der Theorie, denn es war zu windig. Die Rinne, die wir aufsteigen hätten müssen, war voll mit Treibschneepaketen. So beschlossen wir die Drei Zinnen zu umrunden, da dies ganz in der Nähe ist.

Da wir leider viel zu spät losgingen, hatten wir auch keinen Firn, sondern durchgeweichten Gatsch. Die Lawinenverhältnisse sollten auch sicher sein, da ein paar ziemlich steile Passagen sind. Vom Panorama her ist diese Tour mehr als nur zu empfehlen.

Hier noch ein paar Eindrücke….

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Peilspitze 2392 MüM

lt. Wetterbericht sollte es ab Samstag Mittag schlechter werden, da mein Muskelkater am Oberschenkel eindeutige Signale gab, suchte ich mir die Peilspitze als Ziel aus. Die Hoffnun stirbt ja bekanntlich zuletzt und so hofften Gü und ich auf Firn, vergebens…

Dieses Ziel war mir auch deshalb Recht, da ich für die nächsten Saisonen Ziele ansehen wollte (Lämpermahdspitze, Kesselspitze, die Nordeinfahrt in die Rinne Peilspitze). Die Tour ist schön einsam, da die Horden sich die Serles (Gipfelabfahrt meiner Meinung nicht mehr befahrbar bzw. lohnend) vornahmen und einige Richtung Kalbenjoch am Weg waren.

Trotz meines langsamen Tempos waren wir kurz nach 10:00 wieder beim Auto und ich mit meiner Familie Mittags bereits im Thai Li auf ein Supperl ;o)

Nächster Termin – Jamtaltage !

Donnerstagnachderarbeits-Tour auf die Seegrube

Ich bin schon gespannt, wann wir die Touren Ski in den Keller räumen und die Bergschuhe rausholen, lange kann es nimmer dauern; Für heute haben wir mal kurz Sommerfeeling schnuppern wollen und der Plan war, dass der Halltaler und ich am Abend noch schnell auf die Seegrube hinaufgehen. Da Vicky, die älteste Tochter vom Halltaler, auch mit gehen wollte, starteten die beiden etwas vor mir, da ich länger arbeiten musste und ich kam dann einfach nach.

Ich muß schon sagen….RESPEKT AN VICKY, Sie ist in 1h40min die etwas mehr als 1000Hm gegangen. Einfach mal so am Abend, echt cool!!!

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Ich war ein paar Minuten später dran …..war einfach zu langsam…..

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und nach kurzer Rast gingen wir gemeinsam wieder ins Tal.

Fein war`s!!